inzwischen kennt sogar meine großmutter, dank mdr, die firma euroweb aus düsseldorf. mir ist die firma bereits seit 3 jahren bekannt und wie in vielen beiträgen von (ex)kunden der firma euroweb zu lesen, hätte auch ich gern darauf verzichtet.
erster akt
das informationsgespräch fand in den räumlichkeiten des neu zu gewinnenden kunden statt. in gemütlicher atmosphäre bei dampfendem kaffee erzählte die junge und zudem ansprechend angezogene dame, welche ungeahnten möglichkeiten die damals noch unbekannte firma bietet. euroweb erstellt, hostet und optimiert webseiten. das eine domain mit einer jährlichen gebühr von ca. 110 euro zu buche schlägt wurde aus strategischen gründen vorerst nicht erwähnt. mit einem gut selektierten portfolio an beispielreferenzen wurden grafische und technische finessen, die wirklich ansprechend waren, vorgestellt. das konnte und wurde abgerundet durch einen griffbereiten vertrag, der dem kunden (oder doch euroweb?) eine schnell und gewinnbringende umsetzung garantieren sollte und wird.
zweiter akt
nach erfolgreicher korrespondenz über das zukünftige layout, sammlung von material und zustellung an den umsetzer ging es nun los. also jetzt geht es los …. jetzt …. es kann dann losgehen. nun es dauerte eine gewisse zeit bis ein grundgerüst der zukünftigen webpräsenz erstellt wurde. an dieser stelle möchte ich aber einwerfen, dass das nicht als problem dargestellt werden soll – meist weiß der kunde lediglich was er nicht will. ab diesem punkt schien das lastenheft der euroweb mitarbeiter nicht ganz lückenlos zu sein, denn die webseite sah wirklich gut aus – aber die aussage der webseite war gleich null. offensichtlich harmonierten kostenplanung und arbeitsaufwand nicht so, wie sich das euroweb vorgestellt hatte. daher wurde ein drängen auf die möglichkeit inhalte selber einpflegen zu können, oder doch bitte die anpassungen vorzunehmen mit kommunikationspausen entlohnt. da die umsetzer am telefon doch sehr zuvorkommend und auch geistig nicht untermöbliert wirkten, fällt dieser kundenservice oder vielmehr das entgegenkommen auf wirtschaftliche maßgaben einer höheren unternehmensebene zurück.
dritter akt
irgendwann kommt der punkt, an dem sich wege trennen (müssen). um an diesen punkt zu gelangen, bedarf es aber im falle euroweb vier postalischen zustellungen. so kam beispielsweise ein einschreiben zurück mit der angabe – adresse nicht bekannt. gut, man kann sich mal verschreiben oder dergleichen – aber die adresse war wirklich jene, die man auch auf der webseite finden konnte. erst nach dem vierten einschreiben wurde eine kündigung seitens euroweb anerkannt und mit der schriftlichen bestätigung und nachfrage nach evtl. gründen beantwortet.
nachwort
die art und weise mit der euroweb vorgeht ist nicht selten, in diesem fall allerdings doch schon übertrieben und sichtlich vorsätzlich. die vertragsklauseln sind zum einen sehr günstig für euroweb ausgelegt zum anderen schlecht für den vertragspartner – also früher nannte man das knebelvertrag. wäre eine gütliche einigung wie euroweb sie gern selbstlobend publiziert möglich, dann wären die aufschreie der ge- / betroffenen in den letzten jahren nicht lauter und mehr geworden.
mehr rauch gibts bei euroweb und informationen beim euroweb liebling jens scholz.
