nofollow, nowords, nomessage – but follow me

ich zwitschere nicht auf 140 chars, muss meinen status nicht auf meine aktuellen tätigkeiten ausrichten. aber, auf einmal haben die menschen etwas zu erzählen. auf den unbedeutendsten webseiten zelebrieren nano persönlichkeiten ihren letzten atemzug und lassen den leser teilhaben an den prosaischen dingen des alltag. was haben wir damals gemacht, als wir fragen hatten oder einfach nur das gespräch suchten? was machte man früher an der haltestelle, damals als es noch keine handys gab hinter denen und deren anwendungsvielfalt sich heute viele verstecken?

“man verbringt mehr zeit mit der planung von zeitersparnissen, als die umsetzung bringt.”

es gibt einige wenige, die sich auf ihre grundrechte ( zur erinnerung! ) berufen und ungeachtet der rechtlichen konsequenzen dennoch ihre meinung äußern. es ist auch wenig verwunderlich, das der kommentargehalt auf diesen exklaven wesentlich höher als im latenten gewusel der “vögelnden” internetnutzer ist. ist es doch einfacher sich hinter einem pseudonym zu verstecken und dem juristischen wahn weniger angriffsfläche zu bieten, oder? Nicht meckern – machen!

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05.12.2009